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Schweden schaut nach Innsbruck 17. Mai 2013

Eine 40-köpfige Delegation der schwedischen Universitäts-Augenklinik des Karolinska Instituts besucht heute die Innsbrucker Augenklinik, um sich ein Bild von der Arbeitsweise am Landeskrankenhaus – Universitätskliniken Innsbruck zu machen.

„Das Karolinska Institut, das ja auch die Nobelpreisträger für Medizin ernennt, gilt als eine der besten medizinischen Einrichtungen der Welt und es ist für uns eine große Ehre, dass eine so große Gruppe unsere Klinik besucht“, betont Univ.-Prof. Dr. Nikolaos Bechrakis (Direktor der Innsbrucker Univ.-Klinik für Augenheilkunde und Optometrie).

Besonderes Interesse zeigen die Besucher für die Schwerpunkte der Innsbrucker Augenklinik, die auch international Beachtung finden. Dazu zählen vor allem die Behandlung von Krebserkrankungen des Auges sowie Erkrankungen der Netzhaut.

Die Delegation besteht aber nicht nur aus MedizinerInnen. Auch Verwaltungs- und Pflegepersonal ist dabei und dementsprechend umfassend ist auch das heutige Programm. Neben den medizinischen Leistungen interessieren sich die BesucherInnen auch für die Abläufe im Hintergrund. Hier gibt es grundlegende Unterschiede in den Systemen. So profitiert die Tiroler Bevölkerung davon, dass in jeder medizinischen Disziplin der Innsbrucker Klinik rund um die Uhr ein Facharzt anwesend sein muss, auch in der Augenklinik. In Schweden gibt es lediglich eine Rufbereitschaft (genauso wie in Deutschland), was natürlich vor allem in der Notfallversorgung einen Unterschied macht.

Foto (TILAK/Schwamberger): Die Delegation aus Schweden mit dem Direktor der Innsbrucker Augenklinik Univ.-Prof. Dr. Nikolaos Bechrakis

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