Auf Initiative des Vereinsobmanns Dr. Christoph Neuner, ehemaliger Landessanitätsdirektor, besuchte der Verein „Freundeskreis Pesthaus Innsbruck“ die TILAK. In einem knapp dreistündigen Rundgang, organisiert von Frau Karin Brozzu (TILAK-Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit), konnten die BesucherInnen einen Blick in verschiedene Bereiche des A.ö. Landeskrankenhauses - Universitätskliniken Innsbruck werfen.
TILAK-Vorstandsdirektor, Mag. Stefan Deflorian begrüßte die Gruppe im Foyer des Medizinzentrums Anichstraße (MZA). Anschließend führte Univ.-Prof. Dr. Michael Grimm, Direktor der Univ.-Klinik für Herzchirurgie, ins Chirurgie-Gebäude. Auf der Station der Transplantationschirurgie brachte Prof. Grimm den BesucherInnen gemeinsam mit Priv.-Doz. Dr. Stephan Eschertzhuber die Thematik der Herztransplantation näher. Erklärt wurden auch Art und Funktionsweise von so genannten „künstlichen Herzen“. Ein sehr beeindruckender Moment für alle war, als sich ein Patient bereit erklärte, seine Geschichte zu erzählen und auch Fragen zu beantworten.
Nach dieser intensiven Auseinandersetzung im Bereich Herzchirurgie war der luftige Hubschrauberlandeplatz das nächste Ziel. Leider machte das Wetter dem Ausflug auf die Landeplattform einen Strich durch die Rechnung. Doch trotz des Wolkenbruchs wagten sich ein paar mit Regenschutz ausgerüstete BesucherInnen ins Freie. Ing. Günter Pfaringer, Leiter des Sicherheitstechnischen Dienstes, erklärte unter Dach, worauf es als Betreiber eines Landeplatzes ankommt und wie die Anlieferung von PatientInnen im Notfall per Helikopter von statten geht.
Dank des unterirdischen Wegesystems in der Klinik erreichten schließlich alle trockenen Fußes das Kinderzentrum. Im Hörsaal trafen die BesucherInnen auf den Leiter der Kinderklinik, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Gaedicke und Oberschwester DKKS Ulrike Schumacher. Nach einleitenden Worten der Klinikleitung übernahm Mag. Gerhard Mayer, Vorstand der Abteilung Bauliches Infrastrukturmanagement, das Wort. In einem Kurzvortrag informierte er über Wissenswertes zur TILAK allgemein und auch schon etwas detailreicher über die Bauprojekte am Klinikareal und die Fortschritte in der Entstehung des neuen „Kinder- und Herzzentrums“.
Besinnlich wurde es dann noch mit Prälat Mag. Andreas Krzyzan (Leiter der Klinikseelsorge) in der „Weißen Kapelle“. Er stellte die architektonischen Besonderheiten der Kapelle vor, erzählte aus seinem Alltag als Klinikseelsorger und führte die tolle Akustik des Raums vor, indem er die BesucherInnengruppe zu einem Kanon-Gesang animierte.
Der Abschluss des Besuches stand schließlich noch im Zeichen von gemeinschaftlichen Gesprächen. Bei Speis und Trank im Speisesaal gab es die Möglichkeit, Themen zu diskutieren und weiter ins Detail zu gehen. Alles in allem war es ein vielseitiger Abend mit vielseitig interessiertem Publikum!
Informationen zum Freundeskreis Pesthaus Innsbruck:
Der Medizinhistorische Verein wurde 1999 gegründet und zählt rund 200 Mitglieder. Wesentlich für den Verein ist die „Motivation zur Gesundheit – natürlich die eigene Gesundheit, aber auch die aller Tirolerinnen und Tiroler“, beschreibt Vereinsobmann Dr. Christoph Neuner.
Die Ziele des Vereins sind:
Weitere Informationen zum Verein finden Sie unter: http://www.freundeskreis-pesthaus.at/
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