News

Sie sind hier: tilak.at News

News

Hilfsmittelausstellung in der Klinik 10. Juli 2012

Der Österreichische Zivilinvalidenverband Tirol, der Tiroler Blinden- und Sehbehindertenverband, der Dachverband der Gehörlosenvereine des Landes sowie die Vertretung der vielen Schwerhörenden setzten in den letzten Tagen ein Zeichen für Barrierefreiheit: Sie betrieben in den Räumen der TILAK eine mehrtägige Ausstellung wichtiger Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung.

Die Zielgruppe: Krankenhauspersonal, Behinderten- und Sozialvereine, Universitäten und Fachhochschulen, Ausbildungsstätten, SanitäterInnen und viele mehr. Zu sehen waren klassische Gehilfen wie Krücken, Gehbock und Rollstuhl, aber auch Hand-E-Bikes, Hör- und Lesegeräte und viele andere Dinge aus dem Alltag wie sprechende Küchenwaagen oder sprechende Maßbänder, sowie Licht- und Vibrationswecker.

Alle brauchen dieses Wissen!
„Es ist wirklich höchste Zeit für solche Ausstellungen“ – das ergab sich beispielsweise bei einem Gespräch mit mehreren VertreterInnen einer Station am Stand des Blinden- und Sehbehindertenverbandes. Niemand – der vier – hatte je, ob in Ausbildung oder Praxis – ein solches Angebot erhalten. Die eigentlich interne Ausstellung hat aber auch viele PatientInnen und Angehörige angelockt. Etwa Enkel der allmählich erblindenden Oma, die einfach Tipps wollten. Oder einen Mann, der nach Jahrzehnten der Ehe zum ersten Mal mit häuslicher Pflege konfrontiert wird. Es hat gegenüber den AusstellungsbetreiberInnen viele berührende Worte des Dankes gegeben.

Bereits weitere Präsentationen geplant
Die erstmals durchgeführte gemeinsame Hilfsmittelausstellung wird Folgen haben: Die Behindertenverbände wollen regelmäßig das Krankenhauspersonal mit den neuesten Entwicklungen bei den Hilfsmitteln befassen. Darüber hinaus ist auch eine öffentliche Präsentation geplant.

Barrierefreiheit: Zusammenarbeit der TILAK und Behindertenverbänden
Am 8. November 2011 hat der TILAK-Vorstand eine Neufassung der „TILAK-Standards Barrierefreies Bauen“ beschlossen und in der Folge in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen aufgenommen. „ Unsere Standards sind in mehreren Bereichen höher als die gesetzlich vorgeschriebenen. Das sind wir als Krankenhausträger vor allem unseren Patienten, aber auch den Behindertenorganisationen schuldig“, erklärt TILAK-Vorstand Mag. Stefan Deflorian.

Arbeitsgemeinschaft Barrierefreies Bauen
Die österreichweit anerkannten „TILAK-Standards“ werden von der Abteilung „Bauliches Infrastrukturmanagement“ (Mag. Gerhard Mayer MSc) betreut und von der ARGE Barrierefreies Bauen ständig auf Umsetzung und Weiterentwicklung bearbeitet. In dieser Arbeitsgemeinschaft sind die Behindertenverbände mit Sitz und Stimme vertreten. „Jedes TILAK- Bauprojekt muss von der ARGE begutachtet und genehmigt werden“, so deren Vorsitzender Dr. Hannes Moser. „Ausnahmslos!“

Autor: Lothar Müller

Bei der Ausstellungseröffnung am Montag, den 02. Juli 2012. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Fotos finden Sie auch auf der TILAK-facebook-Seite:
www.facebook.com/tilak.gesundheit

aktuelle News

17. Mai 2013

Schweden schaut nach Innsbruck

Eine 40-köpfige Delegation der schwedischen Universitäts-Augenklinik des Karolinska Instituts besucht heute die Innsbrucker Augenklinik, um sich ein Bild von der Arbeitsweise am Landeskrankenhaus - Universitätskliniken Innsbruck zu machen.

06. Mai 2013

LKH Hall: Endoskopiebereich umgebaut und erweitert

Im Landeskrankenhaus Hall wurde der Endoskopiebereich großzügig umgebaut und erweitert. Insgesamt werden in der Endoskopie am LKH Hall jährlich rund 8.000 Untersuchungen und Eingriffe vorgenommen.

05. Mai 2013

Tag des herzkranken Kindes am 5. Mai

Jedes 100. Kind kommt mit einem Herzfehler zur Welt. Mehr als die Hälfte davon brauchen irgendwann eine oder mehrere Operationen. Die Kinderherzchirurgie ist einer der Schwerpunkte der Innsbrucker Universitätsklinik für Herzchirurgie.

08. April 2013

Baustelle Kinder- und Herzzentrum: größtes Hochbauprojekt Westösterreichs

Am Areal der Innsbrucker Klinik entsteht derzeit das Kinder- und Herzzentrum. Seit 2009 ist der erste Bauabschnitt bereits in Betrieb - der zweite Bauabschnitt wurde im Juli 2011 begonnen. Zeitlich und finanziell liegt das Bauprojekt voll im Plan.

19. März 2013

Erstes Endokrinologie Zentrum Österreichs

20 Prozent der Bevölkerung leiden an einer endokrinologischen Erkrankung, einer Krankheit, die durch körpereigene Drüsen ausgelöst wird. Diagnose und Behandlung sind oft schwierig. Das Endokrinologie Zentrum Innsbruck (EZI) will hier Abhilfe schaffen.

 
Startseite Kontakt Impressum News Jobs Ausschreibungen Webmail AGB Tel: +43 (0)512-504-0 oder +43 (0)50504-0